Buchcover gestalten – 5 essenzielle Design-Schritte, die Ihr Buch zum Bestseller machen

“Beurteile niemals ein Buch nach seinem Einband” – dieses alte Sprichwort klingt zwar schön, könnte jedoch nicht weiter von der brutalen Realität des hart umkämpften Buchmarkts entfernt sein. Tatsächlich werden selbst Ihre besten Geschichten und Texte niemals gelesen werden, wenn das Buchcover Ihre Zielgruppe optisch nicht anspricht.

Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 75.000 neue Buchtitel veröffentlicht. Bei dieser großen Anzahl konkurrierender Autoren und Titel müssen Autoren und Verleger sicherstellen, dass das eigene zu vermarktende Buch aus dieser riesigen Masse heraussticht und die Neugier potenzieller Leser weckt. 

Hierbei spielt die Buchcover-Gestaltung eine zentrale Rolle. Es ist das erste ist, was der Kunde sieht und dieser entscheidet innerhalb weniger Millisekunden, ob er sich näher mit dem Titel beschäftigen möchte oder nicht. Aus diesem Grund ist ein ansprechendes, hochwertiges und thematisch relevantes Buchcover Design ein absolutes Muss. Tatsächlich kann ein gut konzipiertes Buchcover maßgeblich dazu beitragen die Verkaufszahlen massiv zu steigern.

Wir zeigen Ihnen, welche Anforderungen ein großartiges Buchcover-Design erfüllen muss und wie Sie in nur 7 simplen Schritten Ihr persönliches und einzigartiges Buchdesign erstellen – von der ersten Idee bis zum fertig gedruckten Buch.

Grundlegende Anforderungen an die Buchcover-Gestaltung

Klarer Themen – bzw. Genrebezug 

Zunächst einmal gilt grundsätzlich für jedes Buchcover, dass es einen hohen Wiedererkennungswert haben sollte und sowohl das Thema als auch die Stimmung des Inhalts wiederspiegeln sollte. Fast jedes Genre hat eigene, genretypische Elemente, die sich in den meisten Buchcover-Designs dieser Sparte wiederfinden. 

Kinderbücher bedienen sich häufig grellen und bunten Farben sowie lustigen Illustrationen. Psychothriller Cover hingegen zeigen beispielsweise häufig Motive, die beim Betrachter ein Unwohlsein auslösen sollen und sind meist in schlichten Farben, wie schwarz, weiß und dunkelblau gehalten.

Wenn Sie sich an den “Design Kodex” des entsprechenden Genres halten, können Kunden leicht erkennen, welchen Inhalt Sie beim Lesen des Buchs erwarten können.

Innerhalb dieser ungeschriebenen Design-Gesetze gilt es dann ein Motiv zu finden, welches sich trotz grundlegend ähnlicher Elemente vom Wettbewerb absetzt.

Hohe Motivqualität

Unabhängig davon, ob Sie sich bei Ihrem Buchcover-Design für ein echtes Foto oder eine Illustration entscheiden: Qualität ist das A und O. Unscharfe oder verpixelte Motive sind ein absolutes No-Go und vergraulen viele Leser. 

Achten Sie also bei der Motivauswahl darauf, dass das gewünschte Bild hochwertig produziert wurde und in einer hochauflösenden Qualität zur Verfügung steht. Schließlich soll die Optik des Covers der Qualität des Inhalts gerecht werden.

Wichtig ist, dass das Motiv groß und somit wandelbar genug für unterschiedliche Maße ist. Beispielsweise haben die unterschiedlichen eBook Anbieter wie Thalia, Amazon oder Apple iBooks unterschiedliche Formatanforderungen. Wenn das Buch offline in Taschenbuch- und Hardcover-Format verfügbar sein soll muss das Bild ebenfalls entsprechend skalierbar sein, ohne an Qualität zu verlieren.

Gut lesbarer Titel und passende Schrift

Der Titel nicht nur ein wichtiges Element des Buchs allgemein, sondern auch das absolute Herzstück eines jeden Buchcovers. Aus diesem Grund sollten Sie bei der Buchcover-Gestaltung darauf achten, dass der Buchtitel gut lesbar ist und die Aufmerksamkeit von potenziellen Lesern auf sich zieht.

Wenn im Hintergrund ein aufregendes Motiv zu sehen ist, so sollte der Titel einen starken Farbkontrast zu diesem aufweisen (z.B. weiß auf dunklem Hintergrund). Außerdem sollte in diesem Fall eine eher größere Schrift gewählt werden. Wenn Sie sich hingegen für einen sehr schlichten Hintergrund entscheiden, so kann die Schrift auch gerne etwas kleiner ausfallen.

Die Schriftart sollte zur Stimmung, dem Genre und dem Inhalt des Buchs passen. Verspielte, verschnörkelte Schriftarten finden sich beispielsweise vorwiegend bei heiteren Unterhaltungsbüchern und romantischen Romanen, während klassische, schnörkellose Schriftarten ein typisches Element von Buchcover-Designs vieler Sachbücher und wissenschaftlicher Werke sind.

Der Name des Autors sollte dem Titel nicht die Show stehlen und deutlich kleiner als dieser sein. 

Die einzige Ausnahme stellen hierbei Autoren dar, die sehr bekannt sind und sich bereits erfolgreich in ihrem Genre etabliert haben. In diesem Fall kaufen Fans ein Buch dann meist primär aufgrund der Tatsache, dass es von genau diesem Autor verfasst wurde und interessieren sich im Zweifel weniger für den Titel und das Motiv des Covers.

Erstklassige Papier- und Druckqualität

Einer der Hauptgründe warum viele Kunden nach wie vor lieber haptische Bücher als eBooks lesen ist das Gefühl der Verbundenheit mit der Geschichte, welches sie beim Anfassen eines Buchs empfinden.

Der Geruch und die Dicke des Papiers, die Farbe, die für immer auf den Buchseiten verewigt ist, und die Struktur des Buchumschlags – all das hat einen großen Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen den Kauf eines Print-Buchs. Die Qualität des Buchs und der Buchcover-Gestaltung spiegelt in den Augen der Kunden unmittelbar die Qualität des Inhalts wieder.

Mit einer Druckveredelung Ihrer Wahl können Sie sich gezielt von Ihren Wettbewerbern absetzen und bei Ihrer Zielgruppe besonders punkten. Einzigartige Prägungen oder ein hochwertiges Lack-Finish sorgen für eine einprägsame Haptik, eine Hochglanz- oder Mattbeschichtung für eine wunderschönen optischen Look.

Deshalb sollten Sie sich in jedem Fall für die Zusammenarbeit mit einem Druck-Dienstleister entscheiden, der eine erstklassige Material- und Druckqualität garantieren kann.

Seismografics ist seit Jahrzehnten auf High-End Druckveredelungen spezialisiert und bietet Ihnen dutzende Möglichkeiten zur Prägung, Lackierung, Stanzung und Folierung Ihres Katalogs. Design-Wünschen sind hierbei nahezu keine Grenzen gesetzt.

In 5 Schritten zum perfekten Buchcover-Design

Schritt 1: Genug Vorlaufzeit einplanen

Die Zeit die das Designen eines Buchcovers erfordert sollte nicht unterschätzt werden. Der gesamte Designprozess erfordert regelmäßige und häufige Abstimmungen zwischen Autor, Verleger, Buchcover-Designer und Druckerei.

Jede der beteiligten Parteien möchte natürlich, dass das endgültige Design perfekt wird und die Kunden begeistert. Dabei kennt niemand den Inhalt des Buchs besser als der Autor selbst, weswegen dieser in jeden Designschritt mit eingebunden sein sollte. 

Das Auswerten von Vorschlägen und damit verbundene Feedbackschleifen beanspruchen dabei mehr als ein nur paar Tage. Planen Sie also vorausschauend und setzen Sie nicht zu knapp vor dem geplanten Veröffentlichungstermin mit der Buchcover-Gestaltung auseinander.

Schritt 2: Die Konkurrenz analysieren

Bevor Sie mit dem Brainstormen von Buchcover-Ideen beginnen lohnt es sich, einen Blick auf die Veröffentlichungen anderer Autoren Ihres Genres zu werfen, insbesondere auf die Bestsellerlisten.

Zwar sollten Sie auf keinen Fall blind andere Cover kopieren, jedoch bekommen Sie so einen guten Eindruck davon was sich tendenziell gut verkauft und was nicht. Schnell werden Ihnen Gemeinsamkeiten zwischen den Buchcovern auffallen, die typisch für das Genre zu sein scheinen.

Die Kunst ist hierbei den Spagat zwischen dem Einbauen genretypischer Designelemente und dem Schaffen eines hohen Wiedererkennungswerts zu meistern. Ihr Buch soll sich von der Konkurrenz abheben, jedoch sollten Leser auch unmittelbar erkennen können um welche Art Buch es sich handelt. Zu ausgefallene Designs können potenzielle Käufer leicht irritieren und Ihren Verkaufszahlen eher schaden als nutzen.

Eine gute Inspirationsquelle für Buchcover-Designs sind beispielsweise die Bestseller-Listen auf Amazon, Spiegel oder diversen Online-Buchhändlern. Jedoch sollten Sie nicht nur die Optik der Buchcover analysieren, sondern auch die Taschenbuch- bzw. Hardback-Versionen. 

Sobald Sie also wissen, welche Bücher zu den Verkaufsschlagern Ihres Genres gehören, spazieren Sie einfach in den nächsten Buchladen und nehmen Sie die entsprechenden Werke in die Hand. Fühlen Sie die Druckveredelungen und notieren Sie sich, was Ihnen an den Buchcover-Designs gefällt und was nicht. Die Veredelungscharakteristika dieser Bücher können tolle Ideen für Ihr eigenes Buchcover liefern.

Schritt 3: Moodboard mit Inspirationen erstellen

Während Ihrer Recherchearbeit und dem Analysieren verwandter Bücher und Autoren ist es wichtig, dass Sie sich einige Notizen dazu machen was Ihnen gefällt und was nicht. 

Besonders hilfreich ist es, wenn Sie Screenshots oder Fotos von Bildern, Illustrationen und Buchcover-Designs machen, die Ihnen besonders gut gefallen haben. Mithilfe dieser Bilder können Sie dann ein sogenanntes Mood Board erstellen

Dieses Mood Board dient zur Visualisierung dessen, was Sie gerne mit Ihrem Cover ausdrücken möchte und welche Elemente Ihrem Geschmack entsprechen. Hierzu packen Sie einfach alle Inspirationen die Sie gesammelt haben auf eine (virtuelle) Leinwand. Für die Erstellung von Mood Boards online empfiehlt sich beispielsweise die Nutzung der hilfreichen Online-Tools Canva oder Pinterest.

Der Vorteil ist hierbei, dass der Buchcover Designer, mit dem Sie zusammenarbeiten, schnell und einfach begreifen kann, in welche Richtung das Design gehen und wie er das Buchcover gestalten soll.

Schritt 4: Buchcover-Designer finden und Vision erklären

Jetzt wo Sie eine grobe Vorstellung davon haben, wie Ihr Buchcover-Design aussehen soll, sollten Sie nun einen geeigneten und erfahrenen Buchcover-Designer auswählen. Ihn so früh in den Prozess einzubinden ist unabdingbar, denn der Designer übernimmt einen großen Teil der Verantwortung und sorgt dafür, dass Ihnen keine Fehler unterlaufen.

Auf einen Profi zu setzen ist definitiv der richtige Weg, da dieser genau weiß, was sich gut verkauft und was im Rahmen des Möglichen ist. Außerdem kennt jeder gute Buchcover-Designer alle gängigen Maße, Formate und Anforderungen und hat allgemein ein sehr weitreichendes Verständnis für ansprechende Designs, inklusive dessen welche Farb-, Form- und Schriftartkombinationen gut funktionieren.

Generell empfiehlt es sich mindestens eine objektive Person in den Designprozess mit einzubeziehen, die radikal ehrliches Feedback gibt. Viele Menschen neigen dazu sich für Designs zu entscheiden, die ihnen selbst gut gefallen – die sich aber nicht unbedingt gut verkaufen. Deshalb ist es gut jemanden im Team zu haben, der rational aus seinem Erfahrungsschatz berichten kann und auf Basis dessen unemotionales, offenes Feedback gibt.

Seismografics bietet Ihnen beispielsweise einen 360 Grad Buchcover-Design Service. Von der Ideenfindung über Illustrationen und/oder Bilderauswahl über das Grafikdesign bis hin zu dem eigentlichen Druck inkl. Druckveredelung bekommen Sie alles aus einer Hand.

Selbst Konfektierungs-, Lagerungs- und Fulfillment-Tätigkeiten können wir für Sie übernehmen. 

Kontaktieren Sie uns einfach per Telefon oder Kontaktformular für ein unverbindliches Erstgespräch. 

Schritt 5: Druckveredelung und Druck verschiedener Prototypen

Im letzten Schritt geht es nun um die Auswahl der Papierart und Druckveredelung, wobei Ihrer Fantasie nahezu keine Grenzen gesetzt sind – vorausgesetzt, Sie wählen einen Partner wie Seismografics für Ihr Projekt. 

Wir sind seit vielen Jahrzehnten auf die Gestaltung und Veredelung von Buchcovern spezialisiert und können Ihnen dank unseren hochmodernen Geräten und fortschrittlichen Veredelungstechniken eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Druckmöglichkeiten bieten. 

Dabei gehen wir genauestens auf Ihre Wünsche und Ihr individuelles Anforderungsprofil ein. Auch für Anfragen, die nicht unserem Standard-Portfolio entsprechen, entwickeln wir auf Wunsch gerne maßgefertigte Lösungen.

Es empfiehlt sich, dass Sie nicht nur ein Buchcover-Design umsetzen lassen, sondern Sie 3-4 Designs (beispielsweise mit unterschiedlichen Farben, Motiven und Schriftarten) mit jeweils 3-4 Veredelungsvarianten als Prototypen drucken lassen, sodass Sie diese tatsächlich live anfassen und auch die Haptik bewerten können. Oft wirken Designs “im echten Leben” nochmal ganz anders als auf dem Bildschirm.

Anschließend senden Sie Ihr Feedback zu den Varianten an den Buchcover-Designer. Hierbei ist es essenziell, dass Sie detailliert erklären, was genau Ihnen an welchem Design gefällt, was nicht, wer Ihr Favorit ist und vor allem warum. Nur konstruktive Rückmeldungen helfen dem Designer dabei letztlich den Design-Mix zu kreieren, der in Ihren Augen perfekt ist.

Diese Feedbackschleife kann einige Male hin- und hergehen, bis Sie schließlich in der perfekten Position sind, sich final für einen Cover-Look mit einem spezifischen Finish zu entscheiden.

Fazit – Mit dem richtigen Buchcover-Design zu mehr Umsatz

Die Buchcover-Gestaltung stellt einen essenziellen Part der Vermarktungsstrategie eines jeden Buchs dar. Nur wenn das Design sowohl optisch als auch haptisch ansprechend gestaltet ist, wird die Neugier der Leser geweckt sich tiefer mit dem Buch und seinem Inhalt zu beschäftigen.

Wer hunderte Stunden in das Schreiben eines möglichen Bestsellers steckt sollte das enorme Verkaufspotenzial nicht durch ein halbherziges Cover-Design verschwenden. Dabei ist es vor allem wichtig, dass das Cover genretypische Design-Elemente enthält, jedoch trotzdem klar von der Konkurrenz unterscheidbar ist. Bei dieser Herausforderung steht Ihnen das Full Service Design Team von Seismografics gerne zur Seite.

Bei Seismografics ist es unsere Philosophie, dass erstklassige Bücher auch nur erstklassige Designs verdienen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein Buchcover-Design, das perfekt auf das Buch und das Branding des Autors zugeschnitten ist. Von der ersten Idee über Design und Druckveredelung bis hin zu Distributionslösungen – wir sind bei jedem Schritt für Sie da.

Kontaktieren Sie uns jetzt! Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und beraten Sie gerne.