Das Kaufverhalten der Konsumenten im Onlinehandel wird durch die Anonymität des Internets stark beeinflusst. Die Möglichkeit, die bestellten Produkte einfach und in den meisten Fällen sogar kostenlos zurückzuschicken, hat einen großen Einfluss auf die Nachkaufdissonanz bei den Konsumenten. Aber auch die Versandverpackung beeinflusst den Käufer zumindest unterbewusst. Der Konsument nimmt die Bestellung nur noch als Eine unter Vielen wahr.

Um die Frage zu beantworten, wie durch eine marken- und zielgruppenkonforme Verpackung die Nachkaufdissonanz gesenkt und der Kundennutzen gesteigert werden kann, startete Seismografics ein Projekt mit den Hochschulen für angewandte Wissenschaften Augsburg und München.

In diesem Projekt wurde die Markenwahrnehmung, die durch den Versandkarton beim Konsumenten entsteht, anhand von Beispielen aus verschiedenen Onlineshops analysiert. Auch das Zusammenspiel von Produkt- und Versandverpackung wurde in Sachen Markenauftritt näher betrachtet. Die Studenten der beiden Hochschulen haben daraufhin Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet und neue Verpackungskonzepte entwickelt.

Als ein bedeutendes Beispiel für das Interesse an Verpackungen wurde in diesem Projekt auch das Internet-Phänomen der „Unboxing-Videos“ aufgegriffen. In diesen Videos werden neu erworbene Produkte vor der Kamera ausgepackt und kommentiert was gefällt, und was nicht. Für exemplarische Produkte drehten die Studenten diese Unboxing-Videos und bewerteten das Auspackerlebnis, das Verpackungsdesign und die Markenwahrnehmung.

Mehr über die Arbeiten der Studenten und die Unboxing Videos finden Sie hier. Erleben Sie selbst, wie unglaublich negativ das Auspackerlebnis bei fast allen untersuchten Marken war!

Den Projektbericht, die Originalvideos und die Ergebnisse finden Sie hier.